Gefördert von

© Nanoinitiative Bayern GmbH.
Alle Rechte vorbehalten.

  • Gezielter Austausch mit Stakeholdern

    Gezielter

    Austausch mit Stakeholdern

  • Kooperationen in Entwicklungsprojekten

    Kooperationen

    in Entwicklungsprojekten

  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

    Gemeinsame

    Öffentlichkeitsarbeit

  • Strategische Erweiterung des Netzwerkes

    Strategische Erweiterung des Netzwerkes

    zum schließen von Wertschöpfungsketten

  • Entwicklung von Spezialtinten

    Entwicklung von Spezialtinten

    für industrielle Inkjet Drucker

  • Weiterentwicklung der Prozesstechnologie

    Weiterentwicklung

    der Prozesstechnologie

Spezialtinten

Viele Komponenten machen aus einem Tropfen Tinte ein hochkomplexes, technisches Gebilde. Einige Komponenten von Pigmenttinten sind: Farbpigmente, Tenside Haftvermittler, funktionelle (Nano-) Partikel, Dispersionsmittel, Bindemittel, Rheologieadditive sowie sonstige Additive.

Bei der pigmentierten Tinte befinden sich in einer Trägerflüssigkeit (Öl, Lösungsmittel oder Wasser) Farbpigmente, die sich nicht lösen. Typischerweise beinhalten Pigmenttinten zwischen 3 und 5 Gew.-% Farbpigmente. Pigmenttinten finden im Industriebereich bevorzugt Einsatz, weil sie einen höhere Außenhaltbarkeit und UV-Beständigkeit aufweisen als Farbstofftinten.

Nanopartikuläre Spezialtinten können anorganische (z.B. Titandioxid, Ruß, Eisenoxid etc.) oder organische Pigmente (z.B. Azo- oder Polyzyklische Pigmente) enthalten. Neben den Pigmenten können auch funktionelle Nanopartikel in Tinten eingebracht werden. Die Dimensionen der suspendierten Partikel liegen dabei im Bereich von 10 nm bis 1000 nm. Nanosilber, Nanokohlenstoffe, Titandioxid, Eisenoxid und Nanoclays sind nur einige zu nennende Nanomaterialien. Je nach eingesetztem Nanomaterial werden verschiedene Anwendungsbereiche möglich: dekorative, optische, leitfähigen fluoreszierende bis hin zu magnetischen Anwendungen.

Als Anwendungen für Spezialtinten ist, neben der gedruckten Elektronik, dem Dekorbereich eine große Bedeutung zuzumessen. Hier können nanopartikuläre Tinten eingesetzt werden, um den optischen Eindruck oder die Haptik von Produkten zu verändern. Das Netzwerk nanoInk vereint Partner mit großem Know-How in der Synthese und Funktionalisierung der Nanomaterialien, sowie aus dem Bereich der Tintenformulierungen und deren Verarbeitung unter Verwendung entsprechender Dispergierverfahren. In einem interdisziplinären Ansatz werden bereits für die Entwicklung der Spezialtinten Stakeholder aus allen nachgeschalteten Schritten der Wertschöpfungskette miteinbezogen. Impulse aus den verschiedensten Bereichen werden im Netzwerk zusammengeführt und führen zu neuen Anwendungen und Produkten für die Industrie und den Endverbraucher.

Pigmente und Farben, Quelle:SKZ/EZD
Hochfüllte Suspensionen, Quelle:SKZ/EZD